Glossar
Social-Media-Glossar
Social Media hat sein eigenes Vokabular, und die Hälfte davon wird in Meetings verwendet, ohne dass sich alle einig sind, was genau gemeint ist. Dieses Glossar deckt die Begriffe ab, denen du wirklich begegnest – die Kennzahlen, die deine Plattform-Dashboards ausweisen, das Verhalten deines Publikums und der Jargon, den dein Team oder deine Agentur im Alltag benutzt.
A/B-Test
Zwei Varianten eines Posts veröffentlichen, um zu sehen, welche besser performt.
Beispiel: Dasselbe Foto testen, aber mit zwei unterschiedlichen Überschriften.
Fun Fact: Google hat einmal 41 verschiedene Blautöne für seine Links A/B-getestet.
Algorithmus
Die automatisierten Regeln, mit denen Plattformen entscheiden, wer deinen Content sieht.
Beispiel: TikTok zeigt dein Video mehr Menschen, weil die ersten 10 es zweimal angeschaut haben.
Fun Fact: Das Wort "Algorithmus" geht auf den persischen Mathematiker Al-Chwarizmi aus dem 9. Jahrhundert zurück.
Analytics
Rohdaten, die zeigen, wie gut dein Content performt.
Beispiel: Im Dashboard nachsehen, dass dein Publikum zu 60 % weiblich ist.
Fun Fact: Unternehmen mit datengetriebenem Marketing sind 6-mal profitabler.
Click-Through-Rate (CTR)
Der Prozentsatz der Betrachter, die auf den Link in deinem Post geklickt haben.
Beispiel: 100 Personen sehen den Post, 5 klicken den Link = 5 % CTR.
Fun Fact: Die durchschnittliche CTR für Social-Media-Anzeigen liegt tatsächlich nur bei etwa 0,9 %.
Community Management
Beziehungen aufbauen, indem man auf Kommentare und Direktnachrichten antwortet.
Beispiel: "Danke für deine Unterstützung!" auf den Kommentar eines Fans antworten.
Fun Fact: 71 % der Verbraucher, die auf Social Media schnell eine Antwort von einer Marke erhalten, empfehlen diese eher weiter.
Conversion Rate
Der Prozentsatz der Nutzer, die eine bestimmte gewünschte Handlung ausführen.
Beispiel: Von 1.000 Profilbesuchern haben sich 50 bei Sharey angemeldet.
Fun Fact: Video-Content kann die Conversion Rate um bis zu 80 % steigern.
Cross-Posting
Denselben Content über mehrere Social-Media-Kanäle veröffentlichen.
Beispiel: Ein Sharey-Video sowohl auf LinkedIn als auch auf Twitter posten.
Fun Fact: Die Bildunterschrift für jede Plattform leicht anzupassen steigert das Engagement um 20 %.
Dark Social
Content, der privat über Direktnachrichten, WhatsApp oder Slack geteilt wird.
Beispiel: Ein Nutzer schickt deinen Post in den Slack-Channel seines Teams.
Fun Fact: Fast 84 % des gesamten ausgehenden Sharings passiert über Dark Social.
DMs (Direktnachrichten)
Private Nachrichten, die zwischen Nutzern auf einer Plattform ausgetauscht werden.
Beispiel: Ein Kunde schreibt eure Markenseite an, um Hilfe zu bekommen.
Fun Fact: Über 1 Milliarde Nachrichten werden jede Woche zwischen Menschen und Unternehmen auf Meta-Apps ausgetauscht.
Engagement-Rate
Interaktionen (Likes/Kommentare) im Verhältnis zur Reichweite oder Followerzahl.
Beispiel: 10 Likes auf einen Post, den 100 Personen gesehen haben (10 % Rate).
Fun Fact: Micro-Influencer haben in der Regel eine deutlich höhere Engagement-Rate als Prominente.
Feed
Die zentrale, scrollbare Oberfläche, auf der Content angezeigt wird.
Beispiel: Auf LinkedIn scrollen und den Post eines Kollegen sehen.
Fun Fact: Der "endlose Scroll" wurde 2006 von Aza Raskin erfunden, der sein Suchtpotenzial später bereute.
Follower-Wachstumsrate
Wie schnell dein Publikum über die Zeit wächst.
Beispiel: Diesen Monat 500 neue Follower gewinnen statt 100 im Vormonat.
Fun Fact: Ein gleichmäßiges Wachstum wird von Algorithmen bevorzugt gegenüber plötzlichen, verdächtigen Spitzen.
Geotagging
Einen konkreten Standort-Tag an deinem Post hinzufügen.
Beispiel: "Sharey HQ, Köln" auf einem Teamfoto markieren.
Fun Fact: Posts mit markiertem Standort erzielen 79 % mehr Engagement.
Hashtag
Ein Wort/eine Phrase mit # zur Kategorisierung von Content.
Beispiel: #FutureOfWork zu deinem neuesten LinkedIn-Post hinzufügen.
Fun Fact: Der erste Hashtag wurde 2007 von Chris Messina auf Twitter verwendet.
Impressions
Die Gesamtzahl, wie oft ein Post auf einem Bildschirm angezeigt wird.
Beispiel: Dein Video erscheint im Feed eines Nutzers 5-mal.
Fun Fact: Ein einzelner Nutzer kann mehrere Impressions erzeugen, wenn er einen Post mehrmals sieht.
Metrics
Konkrete Datenpunkte, die zur Erfolgsmessung erfasst werden.
Beispiel: Shares, Saves und Profilbesuche tracken.
Fun Fact: Saves gelten aktuell als die wertvollste Kennzahl im Instagram-Algorithmus.
Native Video
Video, das direkt auf die Plattform hochgeladen wird, nicht per Link.
Beispiel: Ein MP4 direkt auf LinkedIn hochladen statt einen YouTube-Link zu teilen.
Fun Fact: Native Videos werden auf den meisten Plattformen 10-mal häufiger geteilt als verlinkte Videos.
Organic Reach
Die Anzahl der Nutzer, die deinen Post kostenlos sehen.
Beispiel: Ein Post geht viral, ohne dass ein Euro für Werbung ausgegeben wurde.
Fun Fact: Die organische Reichweite von Facebook-Markenseiten liegt inzwischen unter 5 %.
Reach
Die Gesamtzahl der eindeutigen Nutzer, die deinen Content gesehen haben.
Beispiel: 500 eindeutige Accounts haben dein Instagram Reel gesehen.
Fun Fact: Reach ist immer gleich oder niedriger als Impressions.
Return on Investment (ROI)
Was du im Verhältnis zur investierten Zeit/dem investierten Geld gewinnst.
Beispiel: 1.000 € Umsatz aus einem Post, der 100 € gekostet hat.
Fun Fact: E-Mail und User-Generated Content haben durchweg den höchsten Marketing-ROI.
Sentiment-Analyse
Den emotionalen Ton der Kommentare auswerten.
Beispiel: Feststellen, dass 90 % der Kommentare Wörter wie "liebe" oder "toll" verwenden.
Fun Fact: KI wird heute genutzt, um in Sekunden Tausende Kommentare zu scannen und die öffentliche Stimmung zu bestimmen.
Shadowban
Wenn eine Plattform heimlich den Content eines Nutzers versteckt.
Beispiel: Verbotene Hashtags nutzen und plötzlich null Aufrufe bekommen.
Fun Fact: Plattformen geben Shadowbans selten zu, nennen es aber intern "Content Demotion".
Share of Voice (SOV)
Wie viel über deine Marke im Vergleich zum Wettbewerb gesprochen wird.
Beispiel: Sharey wird in 40 % aller Posts über "Team Content" erwähnt.
Fun Fact: SOV war ursprünglich ein PR-Begriff für Zeitungserwähnungen in den 1950er-Jahren.
Social Listening
Das Web nach Markenerwähnungen und Keywords durchsuchen.
Beispiel: Das Wort "Sharey" auf Twitter und Reddit verfolgen.
Fun Fact: Marken, die Social Listening nutzen, berichten von deutlich schnelleren Reaktionszeiten in Krisen.
Social Proof
Die Annahme, dass beliebte Dinge gut/richtig sind.
Beispiel: Einer Marke mehr vertrauen, weil sie 50.000 Follower hat.
Fun Fact: Das Konzept des Social Proof wurde 1984 vom Psychologen Robert Cialdini popularisiert.
Tagging / Erwähnen
Das Profil eines anderen Nutzers in deinem Post verlinken.
Beispiel: "Tolle Arbeit heute, @JaneDoe!" schreiben.
Fun Fact: Das Markieren relevanter Accounts kann die Reichweite eines Posts um bis zu 50 % erhöhen.
Thread
Eine zusammenhängende Reihe von Text-Posts.
Beispiel: Eine 5-teilige Twitter-Story darüber, wie Sharey gegründet wurde.
Fun Fact: Threads halten Nutzer länger auf der Plattform, was Algorithmen stark belohnen.
Troll
Ein Nutzer, der absichtlich provokante Kommentare postet.
Beispiel: Jemand kommentiert "das ist doof" unter einem hilfreichen Tutorial.
Fun Fact: Der Begriff stammt von der Angeltechnik "Trolling", bei der ein Köder durchs Wasser gezogen wird.
Virale Verbreitung
Schnelle, exponentielle Verbreitung eines Contents.
Beispiel: Ein Blooper-Reel des Teams erreicht an einem Tag 1 Million Views.
Fun Fact: Die Emotionen, die virale Verbreitung am stärksten auslösen, sind Ehrfurcht, Wut und Angst.
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